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W&H-Azubi Blog
Montag, 16. Januar 2017

Auslandssemester in Edinburgh 05.09.-17.12.2016 – Erfahrungsbericht Teil 2

Im Rahmen eines dualen Studiums an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg verbrachten die dualen W&H Studenten Marco Ventker-Stegemann (Elektrotechnik-Automation) und Celine Feldmeier (Wirtschaftsingenieurwesen) ein dreieinhalb monatiges Auslandssemester in Schottlands Hauptstadt Edinburgh. Im Folgenden ist zu lesen, welche Erfahrungen die W&H Studentin Celine Feldmeier im Ausland gesammelt hat.

Nach einer Informationsveranstaltung des International Office an der Dualen Hochschule hat mich die Idee, ein Auslandssemester zu machen, gepackt und auch nicht mehr losgelassen. Die Napier University Edinburgh schien für mich geeignet, da die Studiengebühren, im Vergleich zu anderen Universitäten, gering sind und die Uni sich in einem englischsprachigen Raum befindet.


Bedingungen für den Auslandsaufenthalt war, dass die Module die ich normalerweise in Friedrichshafen belegen würde gleichwertig an der Napier University belegt werden konnten. Damit hatte ich schon, bevor es überhaupt richtig losging, Hindernisse in meinem Weg. Durch Unstimmigkeiten im Stundenplan und Abwesenheiten von Dozenten an der Napier University gestaltete es sich als relativ schwierig für mich passende Module zu finden. Nach ziemlich langem Hin und Her hat es dann doch irgendwie funktioniert. Der Flug wurde gebucht die Sachen gepackt und los ging es im September mit Vorfreude nach Edinburgh.

 Die erste Zeit bin ich in einem 6er-Zimmer in einem Hostel in der Innenstadt untergekommen und habe von dort aus nach einer Unterkunft gesucht. Dort haben meine Mitbewohner täglich gewechselt und ich habe sehr viele unterschiedliche Menschen kennengelernt und auch dort schon internationale Bekannt-, und Freundschaften knüpfen können. Nach zwei Wochen habe ich dann ein Zimmer in einer WG gefunden und war doch ziemlich froh das Mehrbettzimmer gegen ein eigenes Reich einzutauschen.

 Auch an der University habe ich  mich schnell eingelebt. Sie ist sehr modern und eingerichtet mit einer Vielzahl an Vorlesungsräumen, study rooms für Gruppenarbeiten, einer Mensa und einer großen Bibliothek. Anders als ich es von der Dualen Hochschule kenne. waren die Vorlesungen nur ein -bis zweistündig und fanden nur einmal in der Woche statt. Dafür war die Eigenleistung die durch Hausarbeiten, Projekte und Vor-, und Nachbereiten erbracht werden musste umso höher. Ich war ja allerdings nicht nur zum Studieren in Schottland, sondern auch ein wenig zum Spaß. Vor allem die Wochenenden wurden genutzt um das United Kingdom noch weiter kennenzulernen. Das beinhaltete unter anderem Kurztrips nach Glasgow, St. Andrews und zur Holy Island an die Grenze von England. Ein besonderes Highlight dieser Wochenendtrips war ein Ausflug in die Highlands und zu verschiedenen Lochs (Seen). Neben den Trips quer durchs Land hat Edinburgh selber auch einiges zu bieten, womit man sich in seiner Freizeit beschäftigen kann. Von Einkaufmöglichkeiten in der New Town über die Altstadt mit zahlreichen Cafés und Museen bis hin zu Naturschauspielen wie dem Arthur‘s Seat und Calton Hill und dem Firth of Forth. Nicht zu vergessen sind die typisch schottischen Pubs mit Live Musik!

Wieder zuhause angekommen kann ich ein durchweg gutes Fazit ziehen. Ich habe nicht nur meine Englischkenntnisse verbessert und fachlich etwas dazu gelernt, sondern konnte auch meine Soft Skills weiter entwickeln, habe Land und Leute kennengelernt, viele neue Bekanntschaften gemacht und Freunde gefunden. Ich kann jedem Auszubildenden und Student, der die Chance hat, Erfahrungen im Ausland zu machen, empfehlen diese zu nutzen. An dieser Stelle möchte ich mich bei der Dualen Hochschule Baden-Württemberg und bei der Windmöller & Hölscher Ausbildungs GmbH bedanken, die mir den unvergesslichen Aufenthalt im Ausland ermöglicht haben.